SSH – Dynamisches MOTD

Die MOTD ist eine gute Möglichkeit um Nachrichten an die Benutzer eine System zu übermitteln, aber es hat auch seine Grenzen.Wenn ich mich auf meinem System einlogge will ich sehen wie es ihm so geht. Diese dynamische Informationen werden bei jedem Login generiert.
Hierfür habe ich mir ein kleines Shell Script gebastelt und verwende es statt der motd.

Als erstes stellen wir uns mal ein Shell Script

sudo nano /usr/local/bin/motddyn

mit dem Inhalt.

#!/bin/bash
let upSeconds="$(/usr/bin/cut -d. -f1 /proc/uptime)"
let secs=$((${upSeconds}%60))
let mins=$((${upSeconds}/60%60))
let hours=$((${upSeconds}/3600%24))
let days=$((${upSeconds}/86400))
UPTIME=`printf "%d days, %02dh %02dm %02ds" "$days" "$hours" "$mins" "$secs"`

# get the load averages
read one five fifteen rest < /proc/loadavg

echo "$(tput setaf 2)
   .~~.   .~~.    `date +"%A, %e %B %Y, %R"`
  '. \ ' ' / .'   `uname -srmo`$(tput setaf 1)
   .~ .~~~..~.
  : .~.'~'.~. :   Uptime.......: ${UPTIME}
 ~ (   ) (   ) ~  Memory.......: `cat /proc/meminfo | grep MemFree | awk {'print $2'}`kB (Free) / `cat /proc/meminfo | grep MemTotal | awk {'print $2'}`kB (Total)
( : '~'.~.'~' : ) Load Averages: ${one}, ${five}, ${fifteen} (1, 5, 15 min)
 ~ .~ (   ) ~. ~  Processes....: `ps ax | wc -l | tr -d ' '`
  (  : '~' :  )   IP Addresses.: `/sbin/ifconfig eth0 | /bin/grep 'inet addr' | /usr/bin/cut -d ':' -f 2 | /usr/bin/cut -d ' ' -f 1` and external `wget -q -O - http://icanhazip.com/ | tail`
   '~ .~~~. ~'    Temperature..: `/opt/vc/bin/vcgencmd measure_temp | cut -c "6-9"` °C
       '~'        SSH Logins...: `who -q | tail -n 1 | cut -d= -f2` user(s) (`who -q | head -n 1`) logged in.
                  Username.....: `whoami` from `who am i | awk '{ print substr($0, index($0,$5)) }' | sed 's/[()]//g'`
                  Last login...: `lastlog -u $USER | tail -n 1 | tr -s ' ' | cut -d ' ' -f 4-9` from `lastlog -u $USER | tail -n 1 | tr -s ' ' | cut -d ' ' -f 3`
                  Disk usage...: `/usr/bin/du -ms $HOME | /usr/bin/cut -f 1` MB in `/usr/bin/du -ms $HOME | /usr/bin/cut -f 2`
$(tput sgr0)"

Anschließend nano mit dem Tastenkürzel “STRG + X” für Windows oder “CTRL + X” für Mac beenden und ein “y” für yes, damit das bisherige Skript überschrieben werden kann.
Nun machen wir es noch ausführbar:

chmod +x /usr/local/bin/motddyn

Starten wir das Skript mal und schauen uns an ob die Ausgabe stimmt.

/usr/local/bin/motddyn
   .~~.   .~~.    Tuesday, 27 August 2013, 20:28
  '. \ ' ' / .'   Linux 3.6.11+ armv6l GNU/Linux
   .~ .~~~..~.
  : .~.'~'.~. :   Uptime.......: 24 days, 20h 07m 06s
 ~ (   ) (   ) ~  Memory.......: 37312kB (Free) / 448776kB (Total)
( : '~'.~.'~' : ) Load Averages: 0.19, 0.11, 0.08 (1, 5, 15 min)
 ~ .~ (   ) ~. ~  Processes....: 89
  (  : '~' :  )   IP Addresses.: xxx.xxx.xxx.xxx and external xxx.xxx.xxx.xxx
   '~ .~~~. ~'    Temperature..: 50.8 °C
       '~'        SSH Logins...: 2 user(s) (user pi) logged in.
                  Username.....: pi from xxx.xxx.xxx.xxx
                  Last login...: Tue Aug 27 14:28:26 +0200 2013 from xxx.xxx.xxx.xxx
                  Disk usage...: 26 MB in /home/pi

So weit so gut. Sieht doch schon mal ganz gut aus. Nun bauen wir es noch so ein, damit es bei jedem login automatisch gestartet wird.
Hierfür muß die Datei /etc/profile bearbeitet werden.

sudo nano /etc/profile

An das Ende der Datei gehen und folgende Zeile einfügen.

/usr/local/bin/motddyn

Anschließend nano mit dem Tastenkürzel “STRG + X” für Windows oder “CTRL + X” für Mac beenden und ein “y” für yes, damit das bisherige Skript überschrieben werden kann.

Lasst die aktuelle Verbindung offen und öffnet eine neue SSH Session, loggt euch ein und schaut euch das Ergebnis an.

Wer den MOTD Teil unter /etc/motd nicht mehr benötigt, kann die Datei ja wieder sauber machen oder motd kompplett abschalten.
Hierfür die SSH config öffnen

sudo nano /etc/ssh/sshd_config

und den PrintMotd Teil suchen und mit einem no versehen:

PrintMotd no

Anschließend nano mit dem Tastenkürzel “STRG + X” für Windows oder “CTRL + X” für Mac beenden und ein “y” für yes, damit das bisherige Skript überschrieben werden kann.

Danach noch den SSH Server neu starten.

sudo /etc/init.d/ssh restart

Mit SSH neu verbinden und das Ergebnis bewundern.

 

Wer es einfacher möchte, kann das screenfetch verwenden.

SSH Starttext ändern

Ihr wollt den SSH Starttext ändern? Nichts einfacher als das. Hierzu gibt es zwei Möglichkeiten.

  1. issue.net: Zeigt einen Text beim Login noch vor der Passworteingabe an.
  2. motd : Zeigt einen Text nach dem erfolgreichen Login an.

issue.net – Banner vor der Passworteingabe

Loggt euch per SSH auf euren System ein und öffnet die Datei issue.net.

sudo nano /etc/issue.net

Fügt euren Text ein. Das kann wie folgt aussehen.

__        __   _                          
\ \      / /__| | ___ ___  _ __ ___   ___ 
 \ \ /\ / / _ \ |/ __/ _ \| '_ ` _ \ / _ \
  \ V  V /  __/ | (_| (_) | | | | | |  __/
   \_/\_/ \___|_|\___\___/|_| |_| |_|\___|

All connections are monitored and recorded.
Disconnect IMMEDIATELY if you are not an authorized user!

Anschließend nano mit dem Tastenkürzel “STRG + X” für Windows oder “CTRL + X” für Mac beenden und ein “y” für yes, damit die bisherige config überschrieben werden kann.

Dann die SSH config öffnen

sudo nano /etc/ssh/sshd_config

und den Banner Teil suchen, welcher immer etwas anders aussehen kann. Hier einige Beispiele:

#Banner /etc/issue.net
Banner /etc/issue.net
#Banner /some/path

Mit „#“ wird der Eintrag auskommentiert und somit vom SSH Server nicht verarbeitet. Die Zeile sollte wie folgt aussehen.

Banner /etc/issue.net

Anschließend nano mit dem Tastenkürzel “STRG + X” für Windows oder “CTRL + X” für Mac beenden und ein “y” für yes, damit die bisherige config überschrieben werden kann.
Danach noch den SSH Server neu starten.

sudo /etc/init.d/ssh restart

Die aktuelle Verbindung wird durch den restart nicht getrennt.
Lasst die aktuelle Verbindung offen und öffnet eine neue SSH Session und schaut euch das Ergebnis an.

motd – Banner nach dem erfolgreichem Login

Loggt euch per SSH auf euren System ein und öffnet die Datei motd.

sudo nano /etc/motd

Löscht was ihr nicht mehr haben wollt und fügt euren gewünschten Text oder ASCII-Bildchen ein. Anschließend nano mit dem Tastenkürzel “STRG + X” für Windows oder “CTRL + X” für Mac beenden und ein “y” für yes, damit die bisherige config überschrieben werden kann.

Lasst die aktuelle Verbindung offen und öffnet eine neue SSH Session, loggt euch ein und schaut euch das Ergebnis an.

Office Communicator – Links klickbar machen / EnableURL

Wer davon genervt ist, dass man im Office Communicator keine Links einfach ankicken kann sondern diese immer umständlich kopieren muß um sie dann im Browser öffnen zu können für den habe ich eine Lösung.
Als erstes mal den Office Communicator beenden und dann in einem cmd promt folgendes ausführen:

REG ADD HKCU\Software\Policies\Microsoft\Communicator /v EnableURL /t REG_DWORD /d 00000001

Alternativ könnt ihr den Eintrag auch manuell anlegen.

Hierzu wie folgt vorgehen:

  1. regedit öffnen
  2. Den Ordnerbaum öffnen unter:
    1. HKEY_CURRENT_USER
    2. Software
    3. Policies
    4. Microsoft
    5. Communicator
  3. Dann einen neuen Wert anlegen. Typ „DWORD (32-bit) Value“
  4. Name „EnableURL“ und als Wert „1“ setzen

Danach den Office Communicator neu starten und ihr habt einen neunen Status im Menüverfügbar.

Die Änderung betrifft nur euren User. Andere User auf dem System sind von der Änderung nicht betroffen.

Wollt ihr die Änderung für alle Benutzer wirksam werden lassen, so verwendet nicht „HKEY_CURRENT_USER“ bzw. „HKCU“ sondern „HKEY_LOCAL_MACHINE“ bzw. „HKLM“

Office Communicator – Unsichtbar werden / Enable Appear Offline

Wer im Office Communicator online sein will, sich aber als Offline tarnen möchte für den habe ich hier die Lösung.
Als erstes mal den Office Communicator beenden und dann in einem cmd promt folgendes ausführen:

REG ADD HKCU\Software\Policies\Microsoft\Communicator /v EnableAppearOffline /t REG_DWORD /d 00000001

Alternativ könnt ihr den Eintrag auch manuell anlegen.

Hierzu wie folgt vorgehen:

  1. regedit öffnen
  2. Den Ordnerbaum öffnen unter:
    1. HKEY_CURRENT_USER
    2. Software
    3. Policies
    4. Microsoft
    5. Communicator
  3. Dann einen neuen Wert anlegen.  Typ „DWORD (32-bit) Value“
  4. Name „EnableAppearOffline“ und als Wert „1“ setzen

Danach den Office Communicator neu starten und ihr habt einen neunen Status im Menüverfügbar.

Die Änderung betrifft nur euren User. Andere User auf dem System sind von der Änderung nicht betroffen.

Wollt ihr die Änderung für alle Benutzer wirksam werden lassen, so verwendet nicht „HKEY_CURRENT_USER“ bzw. „HKCU“ sondern „HKEY_LOCAL_MACHINE“ bzw. „HKLM“

Office Communicator – Aussehen zurücksetzen

Mir gelingt es immer wieder den Office Communicator so richtig hübsch häßlich aussehen zu lassen. Wann und wie es dazu kommt hab ich nich nicht genau heraus gefunden aber die Lösung ist einfach.
Ich lösche hierzu alle Einstellungen bzgl. Schriftart und Schriftgröße. Dann bekomm ich beim Neustart des Office Communicators wieder alle Standart  Werte welche. Diese können dann im Bedarfsfall wieder in den Optionen angepasst werden.

Als erstes mal den Office Communicator beenden und dann in einem cmd promt folgendes ausführen:

REG DELETE HKCU\Software\Microsoft\Communicator /v "IM Text Size" /f
REG DELETE HKCU\Software\Microsoft\Communicator /v "IM CharFormat" /f

Alternativ könnt ihr den Eintrag auch manuell anlegen.

Hierzu wie folgt vorgehen:

  1. regedit öffnen
  2. Den Ordnerbaum öffnen unter:
    1. HKEY_CURRENT_USER
    2. Software
    3. Policies
    4. Microsoft
    5. Communicator
  3. Dann den Wert „IM Text Size“ und „IM CharFormat“löschen.

Danach den Office Communicator neu starten und ihr habt einen neunen Status im Menüverfügbar.

Die Änderung betrifft nur euren User. Andere User auf dem System sind von der Änderung nicht betroffen.

SSH Port ändern

Der SSH Server auf dem Standartport ist gut, aber manchmal will man einen weiteren Port verwenden.
Loggt euch per SSH auf euren System ein und öffnet die SSH config mittels

sudo nano /etc/ssh/sshd_config

Anschließend sucht ihr euch die Zeile mit folgenden Inhalt

Port 22

Nun könnt ihr den Port von 22 auf was auch immer ändern oder einen weiteren Port hinzufügen. Der Port darf nicht größer als 65535 sein.
In dem Beispiel wird noch auf dem Port 10022 gelauscht.

Port 22
Port 10022

Anschließend nano mit dem Tastenkürzel „STRG + X“ für Windows oder „CTRL + X“ für Mac beenden und ein „y“ für yes, damit die bisherige config überschrieben werden kann.
Danach noch den SSH Server neu starten und ihr könnt euch über den neuen Port verbinden.

sudo /etc/init.d/ssh restart

Die aktuelle Verbindung wird durch den restart nicht getrennt.
Lasst die aktuelle Verbindung offen und öffnet eine neue SSH Session auf den neuen Port mit der ihr eure Änderung testet.
Wenn ihr euch nun erfolgreich einloggen könnt, habt ihr alles richtig gemacht.

China Shops

Die Suchmaschine für China Shops

http://de.pandacheck.com

 

Eine Liste von China Shops….

http://www.dx.com
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http://chinamobiles.org/showthread.php?29981-Liste-mit-vertrauensw%C3%BCrdigen-Shops

Wegwerf eMail Adressen

Wer kennt es nicht, man ist auf einer Seite unterwegs und will sich etwas weiter umschauen, aber die wollen mal wieder eine Mail Adresse.
Wenn ich mir nicht sicher bin, ob ich den Dienst wirklich nutzen will verwende ich erst mal eine Wegwerf eMail Adresse.
Das Prinzip ist einfach und funktioniert problemlos.
Da manche Domains bekannt sind und nicht bei allen Diensten verwendet werden können hier eine kleine Auswahl an Wegwerf Mail Adressen.

http://www.wegwerfemailadresse.com – aus meheren Domains frei wählbar
http://mailinator.com
http://www.trash-mail.com
http://www.mytrashmail.com
https://ssl.trashmail.net – aus meheren Domains frei wählbar
http://www.trashmail.de
http://schafmail.de
http://www.mytrashmail.com
http://www.byom.de
http://trashmail.ws
http://www.email-wegwerf.de/wegwerfemail-liste.html

PqDL auf dem Raspberry

Wer seine Pocket Querys immer schön automatisch runterladen möchte um sie dann Bespielsweise in GSAK zu importieren, dem kann ich nur PQDL empfehlen.
Hierbei handelt es sich um ein Python Script, welches unter Windows wie auch unter Linux läuft.
Entwickelt wurde es von leoluk. Eine Dokumentation findet ihr auf seiner Seite.

 

Hier nun die Installation auf dem Raspberry:

Erst mal pqdl herunter laden und ausführbar machen

wget https://pqdl.svn.sourceforge.net/svnroot/pqdl/trunk/pqdl.py
chmod +x ./pqdl.py

Dann die fehlenden Pakete installieren

sudo apt-get install -y python-mechanize python-beautifulsoup python-colorama

Dann lassen wir es mal laufen….

./pqdl.py -u NICKNAME -p "DEIN_PASSWORT" --loginsecure --delay --journal

Unter Windows ist es noch einfacher. Hierfür auf der Seite einfach die Windows Version runter laden und gut ist.

Wer will, dass die Pocket Querys automatisch heruntergeladen werden legt sich nun noch einen cronjob an:

crontab -e
0     8-18,20-22   * * *     ./pqdl.py -u NICKNAME -p "DEIN_PASSWORT" --loginsecure --delay --journal -o /home/EIN_ORDNER_DEINER_WAHL/pq/ > /dev/null

Nun wird immer zwischen 8:00 – 18:00 Uhr und 20:00 – 22:00 geprüft ob neue PQs vorhanden sind und wenn ja runtergeladen und in dem Ordner EIN_ORDNER_DEINER_WAHL gespeichert.

QLOCKTWO – Material

Steuerung – LED-Matrix-10×11 – V03

LED – die hier

DCF77 Modul

Folie – Folie 23*23cm schwarz

Rahmen – Ribba 25 x 25